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Die jährliche Abwassermenge, die in das Klärwerk Wiesloch eingeleitet wird, liegt bei 6-8 Mio. Kubikmeter. Das Abwasser fließt nach dem aufwändigen Reinigungsprozess sehr gut gereinigt in den Leimbach.
Die Abwasserreinigung findet zunächst in der mechanischen Reinigungsstufe statt. Diese besteht aus der Rechenanlage, dem Sandfang und der Vorklärung. Dort wird das Wasser von sämtlichen Grobstoffen, Sanden und Schlämmen befreit.
Danach durchfließt das Wasser die biologisch-chemische Reinigungsstufe. Die gelösten organischen Schmutzstoffe werden durch Bakterien abgebaut. Hierbei entsteht elementarer Stickstoff, der in die Atmosphäre austritt. Der im Abwasser enthaltene Phosphor wird im wesentlichen durch Fällung mit Eisensalz eliminiert. In der Nachklärung setzt sich der bei den biologischen Vorgängen entstandene Belebtschlamm ab und das geklärte Abwasser kann in den Vorfluter eingeleitet werden.
Ein weiterer wichtiger Prozessschritt ist die Schlammbehandlung, bestehend aus Vor- und Nacheindickung, der Faulung und der Presseinrichtung. Der bei der Abwasserreinigung anfallende Schlamm wird in den Faulbehältern ausgefault, wobei Methangas entsteht. Dieses Gas betreibt 4 Gasmotoren zur Eigenstromerzeugung.
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